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Nach dem Vorgespräch wird anhand der Anamnese entschieden, ob Einzel-, Gruppenstunden oder eine Kombination von beidem sinnvoll ist.

Einzelunterricht ist sinnvoll, um eine Beziehungs- und Erziehungsbasis zu legen sowie konkrete Verhaltensweisen zu therapieren.

Die Inhalte des Gruppenunterrichtes richten sich nach dem Erziehungsstand der Hunde, den Wünschen der Teilnehmer, sowie der Problemstellung von unerwünschten Verhaltensweisen. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 6 Hunde. An der Gruppe können ausschließlich Hunde teilnehmen, die ich vorher kennen lernen konnte. Die Dauer des Gruppenunterrichts ist abhängig von der Teilnehmerzahl (zwischen einer bis zwei Stunden.)

Intensivtraining (2-3 Stunden) bietet sich an , um Problemverhalten in Theorie+ Praxis zu bearbeiten.
Oder auch bei langen Anfahrtswegen, um viele Anregungen mit Heim nehmen zu können und selbstständig in die Praxis umzusetzen.

Welpenschule

Die Teilnahme an der Welpenschule ist ab der 8. Lebenswoche des Welpen möglich. Sie ist für den Welpen besonders wichtig, da er auf spielerische Art Signale wie Sitz, Platz, Komm etc. kennen lernt, die für sein gesamtes weiteres Leben von großer Wichtigkeit sind.
Zusätzlich werden Erziehungsfragen zum Thema Stubenreinheit, wie rette ich meine Pflanzen / Schuhe oder was mache ich wenn der Welpe feste in Hände, Füße beißt, und, und, und geklärt.
Ihr Welpe erhält die Möglichkeit, soziale und kommunikative Verhaltensweisen einzuüben bzw. zu festigen. Dies geschieht im Spiel mit Artgenossen, sowie in der Kommunikation Mensch – Hund/ Hund – Mensch. Das heißt, der Mensch erhält die Anleitung, wie er sinnvoll ins Welpenspiel eingreifen kann. Somit lernt ihr Hund, dass er nicht allein gelassen wird- dies fördert die Vertrauensbildung zu Ihnen. Da ihr Hund bereits jetzt erfährt, dass Sie bei Hundebegegnungen aktiv sind werden für Sie auch später mit Ihrem ausgewachsenen Hund andere Hunde kein Problem sein.
Schon jetzt werden rassespezifische Charaktereigenschaften bei reinrassigen und gemixten Hunden berücksichtigt und die Erziehungsmaßnahmen entsprechend abgestimmt.
Somit legen sie den Grundstein für ein harmonisches gemeinsames Leben.

Beratung vor Anschaffung eines Hundes/ Zweithundes

Sie tragen sich mit dem Gedanken einen Hund / Zweithund anzuschaffen? Diese Entscheidung wird die nächsten 14-16 Jahre Ihres Lebens gravierend beeinflussen.

Lassen Sie uns gemeinsam überlegen:

  1. Woher soll der Hund kommen?
    Züchter, Tierheim, Tierschutz, Bauernhof,...
  2. Wie sieht Ihre häusliche Situation aus?
  3. Welches Geschlecht soll der Hund haben?
  4. Nach welchen Kriterien suche ich den Welpen aus dem Wurf aus?
  5. Zweithund? Ja oder nein, welcher passt zum Ersten?
  6. Welche Rasse/ Mix möchte ich?

Genetisch bedingt sind einige Wesensmerkmale bereits festgelegt. Lassen sie uns gemeinsam überlegen, welche Konsequenzen bzw. Probleme daraus entstehen können.

Einige Rassen wie z. B. Herdenschutzhunde werden als sehr wachsam beschrieben. Diese Eigenschaft könnte - bei falscher Erziehung - so stark ausgeprägt werden, dass Ihr Hund entscheidet ob Besucher nicht ins Haus gelassen werden oder ob niemand sich Ihrem Kind nähern darf. Kommt es so zu einem Beißunfall, haben alle Beteiligten negativen Stress. Hier ist es wichtig vorzubeugen!

Wie Sie sehen, ist es gar nicht so einfach, den passenden Hund zu finden. Daher lassen sie uns vor der Anschaffung erörtern, welcher Hundetyp zu ihnen und ihrer Lebenssituation passen könnte.


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